Neues in WordPress 4.4

WordPress 4.4 ist nach dem Trompeter Clifford Brown (Wikipedia) benannt und enthält zwei wichtige Neuerungen:

Für die Arbeit im Buch ändert sich mit WordPress 4.4 nicht sonderlich viel, außer dass man nach der Installation von WordPress das Theme Twenty Fifteen aktivieren sollte. Aber das ist mit wenigen Klicks erledigt. Der Rest ist in den Updates zum Buch gelistet.

Twenty Sixteen

In guter alter WordPress-Tradition gibt es auch dieses Jahr im Dezember ein neues Standard-Theme:

Twenty Sixteen ist die moderne Interpretation eines allzeit beliebten WordPress-Layouts – einer horizontalen Kopfzeile mit einer optionalen rechten Sidebar die gleichermaßen bei Blogs wie klassischen Websites perfekt funktioniert.

Das Theme ist so schlicht und minimalistisch angelegt, dass es eine sehr gute Basis für eigene Ausflüge sein dürfte, egal ob für Einsteiger mit dem Customizer oder für Fortgeschrittene per Child Theme:

Im Customizer gibt es einige Farbschemata, drei Widget-Areas und zwei Menü-Positionen. Twenty Sixteen ist natürlich responsiv, mit Mobile First Media Queries bei 710px, 910px, 985px und 1200px. Auch die responsiven Bilder sind bereits integriert, und da sind wir schon beim nächsten Thema.

Responsive Bilder

WordPress hat in der Version 4.4 responsive Bilder eingebaut, und die gute Nachricht für alle Redakteure: Das läuft vollautomatisch im Hintergrund, jedenfalls sofern das in der function.php des Themes entsprechend eingebaut wurde. Es wird also wahrscheinlich demnächst einige Theme-Updates geben, mit denen diese Funktion nachgerüstet wird. WordPress erweitert im Quelltext das Element <img> umd »srcset w« und »sizes«. Falls Ihnen das nichts sagt und Sie mehr darüber wissen möchten, habe ich in meinem Blog einen Übersicht zum Thema geschrieben:

WordPress sorgt vollautomatisch dafür, dass die Browser auf den verschiedensten Geräten automatisch eine passende Grafik bekommen, sofern das Theme diese Funktionalität unterstützt.

Und der ganze Rest

Neben diesen großen Änderungen gibt es Dinge, die in erster Linie Programmierer betreffen (Integration der REST API) und unzählige kleine Verbesserungen. So steht bei Kommentaren das Textfeld jetzt oberhalb von Name, E-Mail und Website und »Formatvorlagen« für Beiträge heißen jetzt (sinnvollerweise) »Beitragsformat«.

Ausführlich vorgestellt werden alle Neuerungen hier:

Auch die im Buch beschriebenen Themes Twenty Fifteen, Twenty Fourteen und Twenty Twelve haben ein Update erhalten (siehe auch Updates zu WordPress, Themes & Plugins).

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